Seitenanfang
Eine Initiative der Deutschen Telekom

Vom 13.07.2010

Kinder an die Macht!

Osnabrücker Mädchen und Jungen wählen ihren eigenen Oberbürgermeister. Zum dritten Mal gibt es sie wieder, die vom Kinder- und Jugendbüro Osnabrück organisierte „Kinderstadt“. Dank der Förderung des Beteiligungsplanspiels „Kinderstadt“ durch die „Ich-kann-was!“- Initiative konnten auch in diesem Jahr wieder aktive Osnabrücker Kinder Verantwortung für ihre eigene Stadt übernehmen. 

Vom 29. Juni bis 3. Juli verwandelte sich ein Teil Osnabrücks in eine von Kindern geleitete Mini-Stadt. Genau wie in einer ‚richtigen’ Stadt arbeiteten 130 Kinder im Alter von 9-14 Jahren in verschiedenen Betrieben. Jannik hatte sich dafür entschieden, bei der Müllabfuhr zu arbeiten: „Hier sorge ich für Ordnung in der Stadt. Jennifer ist lieber zur Zeitung gegangen: „Als Journalistin kann ich über alles, was passiert, berichten und ich bin überall dabei!“ Ob bei der Presse, der Bank oder im Bürgeramt – überall verdienten die Kinder „Osna-Taler“, die sie für Freizeitaktivitäten wieder ausgeben konnten. Zum Beispiel für einen Besuch im stadteigenen Kino oder in der Disco. Bei Missachtung der Stadtordnung flossen die Taler allerdings schnell als Bußgelder wieder in die Stadtkasse.  

Auch das politische Leben in der Stadt wurde entsprechend der aktuellen Situation gestaltet. Pünktlich zur Bundespräsidentenwahl am 30.06. wählten die Kinder ihren eigenen Oberbürgermeister. Der elfjährige Mathis, der für das Amt kandidiert hatte, versprach höhere Löhne und erhielt die meisten Stimmen. Am 1. Juli wurde eine Delegation der Kinderstadt vom Oberbürgermeister Osnabrücks, Boris Pistorius, im Rathaus empfangen. Stefanie Halle von der Deutschen Telekom überreichte zu diesem Anlass dem frisch gewählten Kinder-Politiker Mathis das Schild der „Ich-kann-was!“-Initiative und war sichtlich beeindruckt: „Ich finde es bemerkenswert, dass Kinder in diesem Alter in der Lage sind, ein komplexes Stadtgefüge abzubilden. Und wenn ich in die Gesichter der Kinder schaue, sehe ich, dass es ihnen richtig viel Spaß macht, Stadt zu spielen – und ganz nebenbei lernen sie sehr viel über den Alltag in ihrer Stadt!

< Zurück