Kreatives Tüfteln und Programmieren

Mit einem innovativen Workshop zu Littlebits, Raspberry Pi und mBots ist die Qualifizierung der „Ich kann was!“-Medienwerkstätten zu Ende gegangen. „Programmieren & Robotik“ hieß das vierte Thema, dessen Welt die Teilnehmer gemeinsam mit Marlen Gaus von den Jungen Tüftlern Schritt für Schritt entdeckten – und zwar ganz aktiv, selbstexplorativ und mit viel Spaß. Denn wer denkt, dass Programmieren nur etwas für Nerds ist, ist nicht auf dem neusten Stand. Das heutige Programmieren ist Teamarbeit, kommunikativ und vor allem kreativ und gibt den Kindern und Jugendlichen eine völlig neue Formsprache an die Hand, um sich auszudrücken. „Programmieren ist die Sprache des 21. Jahrhunderts“, so Marlen Gaus, die die Teilnehmer mit Wissen und Leidenschaft im Handumdrehen von dem zunächst nicht besonders handlungsorientiert erscheinenden Thema überzeugt hatte.

Digitale Befähigung als Voraussetzung, die Welt mitzugestalten war dann auch das große Thema, um das es sich in den Diskussionen immer wieder drehte. Das Offline Programmieren, das sich als Aktivität hervorragend für die Außengelände der Einrichtungen eignet, sorgte zunächst für einen spielerischen und sehr erhellenden Einstieg in das komplexe Thema. Mit der kreativen Entwicklung von Klanginstallationen mit MaKey MaKey und Soundplant und der Arbeit an dem faszinierenden Raspberry Pi, einem „durchsichtigen“ Computer, ging es dann tiefer in die Welt des Coding.

Auch die Robotik löste ungeahnte Begeisterung aus: „Der mBot ist ein kleiner Freund geworden“, so die Reaktion eines Pädagogen der Jugendhalle MV, die ja eigentlich ein naturpädagogisches Profil hat. Auch für den Jugendclub NW80 war die Arbeit mit den Mini-Robotern ein Volltreffer: „Bei zu vielen Drähten halte ich normalerweise lieber Abstand. Aber littleBits hat total motiviert, die Angst genommen, und lässt die Zeit verfliegen.“ Alle Teilnehmer sind nun sehr gespannt, wie sich die neuen Impulse in den Einrichtungen umsetzen lassen und neugierig, wie die Kinder darauf anspringen.

Fünf Monate lang wurden die Qualifizierungen jeden Monat mit Vorfreude erwartet. Dank toller Medienexperten, engagierter Teilnehmer, einem großen Pool an innovativen Ideen, neuen Tools und viel Zeit zum Ausprobieren ist auch das Team der „Ich kann was!“-Initiative begeistert von dem Ergebnis der Pilotierung. Und vor allem der Transfer in die Einrichtungen scheint zu klappen: „Wir haben auf einmal Kinder im Bastelraum sitzen, von denen wir das nie gedacht hätten!“ oder „Unsere Mädchen begeistern sich auf einmal für Technik!“ sind erste Reaktionen aus den Einrichtungen, die zeigen, dass Medienarbeit soviel mehr sein kann als viele denken – nämlich gemeinschaftliches kreatives Tüfteln, Basteln und Gestalten.

mehr Beiträge

Jetzt spenden und unterstützen...

Sie können mit dazu beitragen, dass noch mehr Kompetenz fördernde Projekte für Kinder und Jugendliche realisiert werden, indem Sie die Initiative durch eine Spende unterstützen

... via Überweisung

Deutsche Telekom Stiftung

IBAN: DE46 3708 0040 0205 1515 00
BIC: DRESDEFF370
Verwendungszweck: Ich kann was!-Initiative

Bei Angabe Ihrer Adresse im Verwendungszweck erhalten Sie eine Spendenbescheinigung. Bitte beachten Sie, dass bei Spenden bis 200 EURO der Kontoauszug als Nachweis gegenüber dem Finanzamt ausreicht.